Neues Update für komoot

Neu im App-Store verfügbar ist seit heute ein Update für komoot. Komoot ist ein noch relativ junges Startup aus Potsdam, das 2008 von drei Studenten gegründet wurde und inzwischen schon 15 Mitarbeiter beschäftigt. Entwickelt  und programmiert wird bei komoot eine  Navigations-App für das iPhone und Android-Geräte, mit der sich Routen und Rundkurse nach eigenen Präferenzen berechnen lassen.

So gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten, mit deren Hilfe die Anwendung eine nicht nur schnelle, sondern vor allem schöne Route finden soll. Unter anderem könnt ihr euch selbst bzw. eure Kondition einschätzen und angeben, wie lange und wie weit die Tour gehen soll. Um für unterschiedliche Sportarten die richtigen Routen auszuwählen, kann man noch weiter nach Wandern, Bergsteigen und Mountainbiken differenzieren. Die einzelnen Strecken können dann auf Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten überprüft werden und auch eine topografische Ansicht auf Basis von openstreetmap ist vorhanden, so dass die Wahl zwischen den angebotenen Routen leicht fallen sollte.

Was mir zu meinem persönlichen Glück noch fehlt, ist eine umfangreiche Analyse-Website, wie sie beispielsweise runtastic anbietet. Die per komoot aufgezeichneten GPS-Tracks lassen sich zwar bei runtastic importieren, allerdings ist das bislang natürlich noch keine intuitive Methode. Mit dem Wachstum der letzten Jahre und den stetigen Erweiterungen am Service stelle ich mich aber auch für die Zukunft noch auf einige positive Überraschungen ein.

14. Dezember 2011 von tibor
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Tweets auf Facebook-Seiten veröffentlichen

ifttt-facebook-twitter

Der eine oder andere Blogger wird das Problem kennen: man schreibt einen Artikel und möchte ihn auch gerne publizieren (also nicht einfach nur einer zufälligen Leserschaft zukommen lassen, sondern aktiv verbreiten) – doch den Artikel sowohl auf Twitter, als auch auf der eigenen Facebook-Page, geschweige denn Google+ zu verbreiten, ist auf die Dauer ziemlich nervig und kostet Zeit.

Man kann zwar Facebook beibringen, Tweets zu veröffentlichen – das gilt allerdings nicht für Facebook-Seiten. Vor einiger Zeit hat sich aber in San Francisco ein findiges Team zusammengetan, dass sich mit dieser Problematik beschäftigt hat. Herausgekommen ist dabei ein Tool, dass nicht nur auf Facebook-Seiten twittern kann, sondern noch viel mehr.

So kann man mit if this then that (kurz: ifttt) alle bekannten sozialen Netzwerke untereinander vernetzen und fast grenzenlose Kombinationsmöglichkeiten nutzen. Neben dem eben beschriebenen Fall wären Szenarien möglich, in der ein Tweet versendet wird, wenn eine neue Mail eingetroffen ist oder dass bei Facebook gepostet wird, wenn sich bei Instapaper was tut. Sogar abhängig von der Außentemperatur lassen sich Aktionen durchführen.

Die aufgeführten Dienste lesen sich entsprechend wie ein Who-is-Who des Web 2.0: Boxcar, der Google Reader, Evernote, Youtube und WordPress sowie Vimeo, Soundcloud, Instapaper als auch das inzwischen schon etwas in die Jahre gekommene last.fm sind nur einige der Dienste, die sich momentan bereits zu 288 Kombinationen verbinden lassen.

Auch die einzelnen Schritte sind sehr vielfältig ausgelegt, wie ich am Beispiel von Twitter darstellen möchte: insgesamt gibt es 11 verschiedene Aktionen, die neue Ereignisse auslösen können. Neben den vermutlich begehrteren Funktionen wie “neue Tweets eines beliebigen Twitterers”, “neue Tweets zu einer Suche” oder “neuen Replies” kann man auch bei einem neuen Follower automatisch Reaktionen auslösen. Eine von mir gewählte Reaktion sieht so aus, dass ich bei Tweets von einem bestimmten Account automatisch eine SMS bekomme. Natürlich funktioniert das nicht in Echtzeit, wobei die Verzögerung mit rund 15 Minuten noch gnädig ausfällt.

04. Dezember 2011 von tibor
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